Mittwoch, 22. Februar 2012

Kea Hafen, die "Leine in der Schraube" unsere Segelyacht

In Kea angekommen. Die Einfahrt ist für unsere Segelboot sehr breit und kaum zu verfehlen. Außerdem ist die Einfahrt sehr gut befeuert. Wir entschlossen uns gleich den Ersten Hafen von der Einfahrt aus Steuerbord „Ormos Leivadi“ zu nehmen. Als langjähriger Griechenland - Skipper kannte ich jeden qm vom Hafen Gelände. Es war jedoch kein Platz frei und bei Meltemi liegt man hier ohnehin sehr unruhig. Also steuerten wir unsere Segel-Yacht doch in den Nachbar -Hafen: Ormos Vourkari, obwohl dort die Lokale teuerer sind. Es kam jedoch ganz anders. Auch hier war alles belegt ist doch klar. Erstens war es schon 21 Uhr und 2. andere Segel-Crews dachten genauso wie wir. Aber wir hatten großes Glück - Oh- Guck mal, dort ist eine Boje frei – diese nehmen wir. Gesagt getan. Reto war am Steuer und er blieb auch dran. Er steuerte großartig und richtig auf die Boje zu. Trotz unserem einzigartigem (Video) Super Bojen-Fänger, konnten wir die Boje nicht richtig greifen. Der Grund: erstens war es dunkel und zweitens, der Eisen-Ring oben an der Boje, war mit einem dickem Schaumstoff überzogen. Das Maul des Bojen-Fängers war nicht groß genug, wir konnten nicht einklicken. Kommando: Boje nicht gefasst!!! Maschine Rückwärts. So wurde es auch ausgeführt. Auf einmal gab es einen Schlag und der Motor war aus. Neu gestartet der Motor lief sofort wieder an. Rückwärts eingekuppelt – Motor wieder aus. Klar, wir hängen mit der Schraube in einer Leine. Die Boje hatte ein 5m Leine zum festmachen und diese schwamm im Wasser und jetzt in unserer Schraube. Die Leine war mit dem Propeller verstrickt und mit dem Heck fest. Der Meltemi blies mit gut und gern, trotz geschütztem Naturhafen mit 6  Beaufort  in die Kajüte. Zur Sicherung wurde ordnungsgemäß eine weitere Leine auf der Klampe festgemacht. Denn es wusste noch keiner so richtig was da unten wirklich fest ist. Es geht in Kürze weiter. Schau Dir meine Angebote auf dem Bodensee und/oder auf dem Mittelmeer an.

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